Turnverein Wintersdorf e.V. 1919

Laufwelt-Extrem-Cross

Nun ist auch er Geschichte, nämlich der 12. Extrem-Cross-Lauf. Wie in den Vorjahren eine gelungene Veranstaltung für die Teilnehmer und Zuschauer. „Anspruchsvoll wie eh und je“, so meinte auch der 1. Platzierte Sebastian Pieczarek, der den Parcour im Jubiläumsjahr in 45:11 Minuten als schnellster Läufer absolvierte. Die letztes Jahr noch bessere Zeit hatte lediglich den 2. Platz ergeben. Diesen Rang erlief sich aktuell Stefan Gerber in 49:24 Minuten, also mit 4 Minuten 13 Sekunden Rückstand. Als Dritter im Bunde konnte Philipp Lebhardt dieses Klassement in 50:50 Minuten erreichen. Die ersten 25 männlichen Starter blieben alle unter einer Stunde Laufzeit. Als Vergleich kam der letzte Starter nach 1:52:19 Stunden ins Ziel. Bei den allermeisten Läufern überwiegt deutlich der Spaßfaktor und es gilt die Strecke grundsätzlich zu bewältigen. Dies hatten auch beachtliche 238 Athleten geschafft.

Bei den Frauen hatte die Siegerin Sara Lebhardt knapp die Stundenmarke mit 1:01:37 verpasst. Mit nur 4 Sekunden Abstand kam Gabriele Rahaian als Zweite durchs Zielband und weitere 21 Sekunden war Abstand zu Laura Ziesemer, die sich auf den noch freien Platz auf dem Siegertreppchen kämpfte. Insgesamt das Gefühl es geschafft zu haben durften 97 Läuferinnen ihr eigenen nennen.

Über 400 Anmeldungen waren eingegangen, die jedoch nicht alle antraten bzw. den Zielstrich passierten. Gefallen hat es, wie im letzten Jahr, auch dem Firmeninhaber Jochen Sämann, der sogar dieses Mal begeistert die kompletten 5 Runden mit je 2 km durchlief. Viel Lob und Anerkennung kamen aus seinem Munde für die gut präparierte Strecke und die ganze Atmosphäre rund um dieses Event. Ein Dank gilt den vielen Streckenposten und vor allem den beiden Hauptverantwortlichen Rolf Kreiser und Michael Götz. Eine rundum wieder gelungene, in der Region einzigartige, Veranstaltung auf die die Ausrichter Angelsportverein, Laufwelt und Turnverein in positiver Erinnerung zurück blicken können.

Um auch im Jubiläumsjahr etwas Gutes zu tun für Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind erhält die Pestalozzischule in Rastatt den gespendeten Betrag in Höhe von 500 EUR anlässlich deren 50-jährigem Bestehen. Die Übergabe erfolgte direkt nach der Siegerehrung an die stellvertretende Schulleiterin, Frau Katharina Schiborr, die sich im Namen der Schulkinder herzlich bedankte. In vielerlei Projekte kann hier investiert werden, sodass die Verständigung und Mitbestimmung der Menschen mit Beeinträchtigungen in der Kommunikation, z. B. durch Gebärden, Symbolkarten und andere technische Hilfsmittel verbessert werden.

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